The Cannery

The Cannery

Essen in der Nachbarschaft – The Cannery

An Heiligabend darf man auch als Diabetiker über die Stränge schlagen. Ich habe ein Restaurant in meiner direkten Nachbarschaft gesucht und bin auf ‘The Cannery’ gestoßen. Dort habe ich mein Heiligabend-Mahl verbracht.

Natürlich hatte ich einen Tag zuvor in ‘The Cannery’ angerufen, um einen Platz zu reservieren. Das war tatsächlich unnötig. ‘The Cannery’ war ziemlich leer, was die Tische angeht. Die Theke dagegen, die war komplett voll. Das Ambiente im ‘The Cannery’ war sehr angenehm. Nicht zu dunkel, nicht zu hell. Genau richtig. Ein Kritikpunkt ist der Zugang zum Restaurant. Die Eingangstür ist extrem schmal und der Empfang ist direkt hinter dieser Tür. Steht jetzt eine Gruppe an, welche rein will – dann kommt man nicht aus ‘The Cannery’ raus.

The Cannery Innenansicht
Innenansicht ‘The Cannery

Speisen und Getränke in ‘The Cannery’

Vorspeise

Um es gleich vorweg zu nehmen – ‘The Cannery’ ist alles andere als günstig. Nun bin ich nicht einer, der immer nur billig oder günstig will, aber wenn es regelrecht teuer ist, dann erwarte ich auch eine gute bis sehr gute Leistung.

Vorspeisen in The Cannery
Entenleber

Bei der Vorspeise ist meine Wahl auf die Entenleber gefallen. Mit fast 10 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Nun, wenn man das als Vorspeise bestellt, dann erwartet man ein kleines Schälchen Entenleber mit etwas Brot. Nicht so in ‘The Cannery’. Es kommt eine Dose voller Entenleber und drei Scheiben Brot. Ich konnte es nicht einordnen. Ist das eine Vorspeise?

Entenleber in The Cannery
Zu viel für meinen Geschmack

Geschmacklich war die Vorspeise in Ordnung. Allerdings nichts, was mich vom Hocker gehauen hätte. Der ‘Wow-Effekt’ hat mir gefehlt. Gutes Schwarzbrot, gute Entenleber. Jedenfalls hat es micht nicht so überzeugt, dass ich das Gefühl habe dringend wieder ins ‘The Cannery’ gehen zu müssen.

Entenleber in The Cannery
Zu viel als Vorspeise für eine Person

Der Hauptgang

Als Hauptgang hatte ich mir Lachs ausgesucht. Lachsfilet auf dem Holzbrett. Was die Mengenangabe ‘Ein Viertel’ zu bedeuten hatte, konnte ich nicht verstehen. ‘Ein Viertel’ von was? Einem großen Lachs? Einem kleinen Lachs? Mit so einer Angabe entzieht man sich jeder Festlegung. Eine Gewichtsangabe wäre hier wesentlich sinnvoller. Immerhin werden dafür um die 50 Euro aufgerufen.

Der Hauptgang in The Cannery
Wood Plank Salmon Fillet

Beim Hauptgang genau dasselbe wie bei der Vorspeise. Es ist nicht schlecht, aber eben auch kein Highlight. Man isst und vergisst. In dieser Preisklasse möchte ich aber etwas essen, was mir in Erinnerung bleibt. Das bietet ‘The Cannery’ meiner Meinung nach nicht.

Der Salat zum Lachs in The Cannery
Salat

Beim Salat war ich ziemlich enttäuscht. Der hatte kaum Geschmack. Nun, ich sah es positiv: dann schmeckt er auch nicht schlecht.

Das Lachsbrett in The Cannery
Das Lachsbrett

Die Menge an Lachs war ausreichend für 1 Person, da kann man nicht meckern. Geschmacklich war es wieder so, dass es weder herausragend gut noch irgendwie schlecht war. Essen und vergessen.

Lachsbrett
Das Lachsbrett


Das eingelegte Gemüse war ein Witz. Es handelte sich um ein paar Zwiebelstückchen. Der Lachs war durch und keinesfalls trocken. Das sollte ich sicher erwähnen.

Getränke

Nun, mir ist im Winter nicht so richtig nach kaltem Weißwein, bei welchem 1 Glas Chardonnay aus Australien mit knapp 12 Euro zu buche geschlagen hätte.

Es gibt einige Biere in ‘The Cannery’ und ich habe mich für ein Glas Pilsner Urquell vom Fass entschieden. Eine richtige Entscheidung. Es war tatsächlich Fassbier und schmeckte auch wie richtiges Bier. Definitiv kein Fake.

Der Abschluss

Als Diabetiker hatte ich großzüging auf die Nachspeise verzichtet – nun, ‘The Cannery’ hat mir hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da ja der Heiligabend war, meinten die es gut und servierten ein paar Plätzchen als Dreingabe. Und ehrlich – hier war ich jetzt angenehm überrascht! Nicht zu süß und selbst eine Art Vollkornplätzchen war vorhanden.

Weihnachtsplätzchen in The Cannery
Plätzchen

Fazit

Die Atmosphäre ist sehr angenehm. Die Menge der Speisen ist jedenfalls für mich ausreichend. Allein, es hat mich nichts vom Hocker gehauen. Es war gut und das war es. Eben 1 Restaurant im Kreise vieler. Es besticht nicht so richtig. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass nicht in nächster Zeit nicht wieder ins ‘The Cannery’ gehen muss. Oder – ich gehe nochmals hin und bestelle andere Gerichte. Schließlich ist das Ambiente ganz angenehm. Wir werden sehen.

Hier noch die offizielle Seite

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